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Gastbeitrag von Dagmar Hampel
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Gastbeitrag von Dagmar Hampel


Ich freue mich über Gastbeiträge, die ich gerne hier veröffentliche. Den Anfang macht ein Kommentar von Dagmar Hampel, deren Leserbriefe zu aktuellen Themen fast schon regelmäßig in der "Presse" erscheinen. Sie schrieb mir nach Erscheinen meines "Binnen-I"-Beitrags im letzten Jahr, seither sind wir in Kontakt.


Zum Leserbrief von Erhard Busek in der "Presse" vom 28.10.2014:

Wie recht Sie doch haben, und wie wohl Ihre Worte zum Thema Familie tun! Nur: bringen Sie das auch Ihren Partei-Freunden (oder sollte ich besser -Genossen sagen) bei? Sie sind doch mitverantwortlich dafür, dass die Frauen immer noch in mehr und weniger nützliche Mitglieder der Gesellschaft eingeteilt werden, erstere, die der Wirtschaft nützen - weil berufstätig -  und die anderen, die zumindest für einige Zeit Familie leben wollen, nämlich in den ersten und für die Entwicklung der Kinder wichtigsten Phase. Längst wird der Mangel an Kinderpsychologen beklagt, ohne jemals zu fragen, was die Gründe für das rasante Ansteigen für deren Bedarf sind. Wenn unserer Familienministerin nichts Besseres einfällt, als mehr Krippenplätze für die ganz Kleinen zum “Wohle” der Familie einzumahnen, dann hat sie wohl nicht begriffen, was ihr wirkliches Anliegen sein sollte. Die Welt würde sicher nicht schlagartig besser, wenn wir endlich einsähen, dass intakte Familien die Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft sind. Diese Besinnung könnte aber bewirken, dass zwischenmenschliche Beziehungen und vor allem konstante Bezugspersonen vielen Kindern den nötigen Halt geben, um später in der Härte des Alltags bestehen zu können, und nicht auf der Sinnsuche extremen Verführern schutzlos ausgeliefert sind. Nicht die Familie hat sich an die Wirtschaft anzupassen, und sich auf diese Weise selbst zu opfern, sondern es ist alles daranzusetzen, dass Frauen und Männer ihrem Lebensideal Familie möglichst nahe kommen können. Mein Appell gilt allen von dem enormen Druck des "Sowohl als auch"-betroffenen Frauen: Lasst Euch nicht länger manipulieren! Nehmt Euch in acht vor den Vorzeigefrauen, die diesen Spagat angeblich so locker meistern. Damit wird Euch ein schlechtes Gewissen oktroyiert. Meistens steht aber hinter dem Gelingen ein Heer von Heinzelmännchen, die das ermöglichen. Ziel muss es sein, wieder Zeit für das “Nacheinander” zu haben!  

Dagmar Hampel
Oskar Jaschagasse 102
1130 Wien

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